Quito, Ecuador

KINDERTAGESSTÄTTE/-GARTEN „MIS PRIMEROS AMIGOS“

Seit mehr als 7 Jahren unterstützen wir die/den Kindertagesstätte/-garten mit ca. 100 Kindern im Alter von 3 Monaten bis 6 Jahren. Unser Engagement ermöglicht eine stetige Verbesserung der Kinderbetreuung. Mit 16 gut ausgebildeten Betreuerinnen, teilweise mit Studium, ermöglicht es uns eine beispielhafte Vorbereitung auf die Schule zu gewährleisten. Auch in diesem Jahr legen wir großen Wert auf pädagogische Spiele und erweitern das Angebot laufend. Ab dem zweiten Lebensjahr erhalten die Kinder Unterricht im Lesen und Schreiben.

Die im letzten Jahr erweiterte Babybetreung findet große Anerkennung und ermöglicht den allein erziehenden Müttern eine Arbeit aufzunehmen ohne dass die Babys zur Adoption frei gegeben werden müssen oder auf der Straße landen. Neben der Betreuung sorgen wir auch dafür, dass die Kinder gut verpflegt werden und ausgewogene, vitaminreiche Mahlzeiten erhalten. Da viele unserer kleinen Freunde zuhause kein oder nicht genügendes Essen bekommen beginnen wir  mit einem gemeinsamen Frühstück, dann folgt Mittagessen und Vesper.


Unseren italienischen Freunden sind wir sehr dankbar. Ohne das große Haus das sie kostenlos zur Verfügung stellen und den Sammlungen, die sie jährlich bei zwei „Grillfesten“ machen, könnte der Kindergarten nicht überleben.

Der Kindergarten funktioniert gut, jedoch müssen stetig Reparaturen durchgeführt werden, um den guten Standard aufrecht erhalten zu können.

Insbesondere die Zimmer, Bäder, Tische und Stühle mussten gestrichen und die Bibliothek aktualisiert werden. Um die engen Verhältnisse zu verbessern wurde die Terrasse zu einem überdachten Speisesaal umgebaut.

Ibague, Kolumbien 

"El Refugio"

TÄGLICHER MITTAGSTISCH FÜR 70 KINDER

Im Februar 2012 eröffneten wir in einem sehr armen und problematischen Stadtteil unseren Comedor für 70 bedürftige Kinder wo sie neben einem warmen Essen auch eine medizinische Betreuung erhalten.  Die Junta des Stadtviertels stellt uns ihren Bürgersaal zur Verfügung und ACCDI übernimmt die Organisation und Verwaltung des von uns finanzierten Projektes. Neben der Verpflegung finden soziale Aktivitäten wie Bastelkurse, Wanderungen, Kinobesuche uvm. statt, mit dem Ziel die Kinder von der Straße zu holen. In Zusammenarbeit mit ACCDI werden nicht nur die Kinder, sondern auch die Familien psychologisch betreut.

Vor der Eröffnung führte ACCDI einen ZENSUS durch, um die "bedürftigsten Kinder" der Umgebung heraus zu filtern. Hierzu wurden die Lehrer in den Schulen befragt und danach die Familien/Mütter zuhause besucht und die Lebensverhältnisse überprüft. Hierbei wurde festgestellt, dass viele der Kleinen noch nie Fleisch gegessen haben und auf die Frage: Wann sie das letzte Mal Obst gegessen haben, war oft nur ein trauriger Blick, die Antwort.

Leider hat das nicht unbedingt mit der Armut zu tun, sondern mit der Vernachlässigung durch die Eltern. Die psychologische Arbeit mit den Eltern hat das Ziel das häusliche Umfeld der Kinder zu verbessern. und unser Comedor sorgt dafür, dass diese kleinen Menschlein mit einem gefüllten Bauch nach Hause gehen und ihre Schulaufgaben ohne Hunger machen.

Als wir den Appetit der Kinder in den ersten Tagen nach Eröffnung gesehen haben, waren wir uns sicher, dass sie von nun an eine bessere Zukunft haben werden und eine Chance, ein besseres Leben zu führen als ihre Eltern. Heute wissen wir, dass das Experiment geglückt ist und die Kinder sich in ihrem "kleinen Zuhause" sehr wohl fühlen.

Unser täglicher Mittagstisch ist nach 3 Jahren zu einer festen Einrichtung geworden. Die Kinder kommen pünktlich nach dem Schulunterricht in den Comedor.

Neben der Alimentierung der Kinder ist uns auch die Betreuung in ihrer Freizeit wichtig. Wir veranstalten  Bastelkurse, Ausflüge, Kinobesuche, Drachensteigen und Fußball spielen mit dem Ziel den Kindern soziales Verhalten zu lernen. Weiterhin werden auch die Familien psychologisch betreut.

Unter den Jungs haben sich einige zu einer Fußballmannschaft zusammen gefunden und spielen gegen andere Stadtteilmannschaften.

Unser Angebot der Hausaufgabenbetreuung durch einen pensionierten Lehrer wird gut angenommen, immer mehr Eltern schätzen dies und schicken ihre Kinder zum Nachhilfeunterricht. Es gibt viele Kinder die tagsüber, aus vielerlei Gründen, nicht nach Hause gehen können und jetzt nicht nur ein warmes Essen bekommen, sondern auch beschäftigt werden.


Ibague, Kolumbien

ACCDI 1000 NIN@S

In diesem Jahr haben wir einige Projekte mit ACCDI, einer Organisation in Ibague, geplant, die in 13 KITAs fast 1000 Kinder betreuen. Einige sind sehr schlecht ausgestattet. Zwischenzeitlich haben wir die Küchen von 11 KITAs renoviert und mit großen industriellen Gasherden und Kühlschränken ausgestattet.

Die Schlafsäle erhielten neue Matratzen und die Speisesäle neue Kinderhochsitze.


 

Santa Maria, Kolumbien

SANTA MARTA FUNDACION "FUSAMAR"

Santa Marta liegt an der Karibikküste von Kolumbien und in der Nähe werden die von uns so geliebten Bananen von den amerikanischen Multis in riesigen Plantagen unter menschenverachtenden Bedingungen produziert. Die Kinder leben teilweise in erbärmlichen Zuständen, beide Elternteile arbeiten unter sklavenähnlichen Bedingungen. Die Kinder sind ohne Aufsicht und ohne Essen.

Zwei Padres haben mit einigen Familien eine Stiftung"Fusamar" zur Unterstützung der Kinder gegründet. Es gibt zwischenzeitlich zwei "Comedores" vergleichbar mit unserer "Schwäbischen Tafel" in denen 200 Kinder täglich ein Mittagessen bekommen. Hier wollen wir beim Aufbau eines Dritten helfen.

Daneben wird ein Ganztageskindergarten im nächsten Jahr eröffnet. Auch hier werden wir zur Seite stehen. Schauen Sie mal im Internet unter "fusamar", dort gibt es zwei Videos.

Ibague, Kolumbien

KINDERGARTEN SOS „JUAN PABLO II“ + "OASIS" IBAGUE

Eine Fundacion von Empresarios aus Tolima hat eine Kindergartenanlage in einem Armenviertel von Ibague errichtet, welches von SOS Kinderdorf geleitet wird. Die bisherigen städtischen, teilweise in abbruchreifen Baracken befindlichen, über große Distanzen liegenden Kindergärten konnten jetzt integriert werden.

Wir haben die Möblierung, des Essraumes mit Tischen und Stühlen übernommen. Auch hier wird Kindern aus einem illegal gebauten Stadtviertel die Möglichkeit gegeben ihr Leben auf der Strasse zu beenden und die Basis für eine bessere Zukunft zu schaffen.

An Weihnachten erhalten alle Kinder von uns ein Weihnachtsgeschenk, Puppen für die Mädchen, Kipplaster und Motorräder für die Jungs, wobei sich zeigte, dass das Interesse der Mädchen an den "motorisierten Spielzeugen" enorm groß war. An Weihnachten 2013 haben wir den Kindergarten mit didaktischem Lernmaterial unterstützt.


Ibague, Kolumbien

KINDERHEIM  ALBERGUE INFANTIL „ALFONSO LOPEZ“

Seit dem Jahr 2007 unterstützen wir einzelne Projekte des Kinderheimes für eltern- und wohnungslose, intellektuell zurückgebliebene Kinder im Alter von 8 – 18 Jahren. Derzeit werden 48 Kinder und Jugendliche betreut. Durch die großen Unwetterschäden wurde der Hof zerstört und wir haben zur Regulierung einen Zuschuss gegeben. Für den Aufenthaltsraum gab es ein Fernsehgerät und die Fußballmannschaft erhielt neue Trikots, Fußballschuhe und neue Tore.

In den letzten Jahren haben wir die Bäckerei mit einem neuen Backofen ausgestattet, die Elektrolernwerkstatt auf den neuesten Stand gebracht und eine Ausbildungsschreinerei eingerichtet. Außerdem wurde ein Krankenzimmer, in welchem Kinder mit ansteckenden Krankheiten behandelt werden, dringend gebraucht.

In der Ausbildungs-Schreinerwerkstatt können die Jugendlichen eine handwerkliche Beschäftigung erlernen. Sie haben begonnen die alten Tische und Stühle zu reparieren und zwischenzeitlich gibt es auch schon einige talentierte "Schreiner Anwärter".

Die Kindergärten von ACCDI benötigten 35 Kinderhochstühle. Statt diese in einem Geschäft zu kaufen, haben wir diese in der Schreinerwerkstatt fertigen lassen. Der Stolz der Jugendlichen über ihre Arbeit und die Freude die sie damit uns, ACCDI und ihrem Werklehrer bereitet haben war riesig.

Auch die Fußballmannschaft erhielt neue Trikots und Fußballschuhe und machen jetzt unsere Stiftung auf den Fußballplätzen bekannt.

Jungen in diesem Alter wollen auch ein schönes Zuhause haben und deshalb haben wir auch die Schlafräume neu ausgestattet und Badetücher für die Bäder gekauft.

Judith Perdomo, Direktorin und Marina de Hinestrosa, Präsidentin mit Familie Misch-Garcia.


Ibague, Kolumbien

DEUTSCHER WEIHNACHTSMANN FÜR KOLUMBIANISCHE KINDER UND ALTE MENSCHEN

In den sehr armen, unsicheren Wohnvierteln halten Pfarrer an Heilig Abend Kindermessen für die Kinder des Stadtteils. Vor Jahren erhielt ein Pfarrer keine Unterstützung und so wäre er ohne Geschenke dagestanden. Er war sehr unglücklich und es wäre das erste Mal, dass er den Kindern sagen hätte müssen, "der Weihnachtsmann hat Euch vergessen". Wir hörten davon und sprangen ein, mehr als 200 glückliche Augen werden wir nie vergessen.

Die Idee war geboren und so verbrachten wir Heilig Abend mit dem Verteilen von weiteren Geschenken in Krankenzimmern, der Notaufnahme und der Intensivstation von Kinderkrankenhäusern. Es waren die emotionalsten Weihnachten seit Jahren.

Seither unterstützen wir jedes Jahr eine Pfarrei unter dem Motto "Der Weihnachts-mann hat Euch nicht vergessen",  damit auch dieses Jahr die Augen der Kinder, wieder strahlen können.

Aber nicht nur für Kinder ist es Weihnachten, auch die alten Menschen die auf der Straße leben, wollen wir nicht vergessen. In der Kirche "San Roque" bereiten wir jedes Jahr ein Weihnachtsessen vor und danach gab es natürlich auch Geschenke. 

Neben dem schon traditionellen Weihnachtsessen erhielten die alten Menschen an Weihnachten 2013 neue Kleidung. Da viele schon seit Jahren nichts Neues mehr kaufen konnten, haben wir sie neu eingekleidet. Von der Unterwäsche über Hose und Hemd bis zu den Schuhen wurden sie versorgt. Die Freude hätte nicht größer sein können.